Im Gespräch mit Birgit Sandler

Gruppenfoto, vorne 1 Mann und eine Frau im Rollstuhl. Dahinter stehen 2 Frauen und ein Mann mit schwarzer Brille.

Mit Birgit Sandler, Behindertensprecherin der SPÖ, konnten wir eine weitere wichtige politische Vertreterin fürMenschen mit Behinderungen für ein Expert_innen-Gespräch in der WAG gewinnen.

Erfahrungen und Fakten zum Thema Persönliche Assistenz wurden ausgetauscht und Birgit Sandler ist überzeugt, dass Persönliche Assistenz für die Selbstbestimmung behinderter Menschen wesentlich ist. Sie hat sich in einem kurzen Statement dafür ausgesprochen, dass auch Persönliche Assistenz außerhalb der Arbeit bundesweit einheitlich geregelt werden soll. Zum Video

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WAG: Welchen Zugang zu Persönlicher Assistenz haben Sie?

Birgit Sandler: Danke für die Einladung und dass Sie Zeit gehabt haben mir bestimmte Dinge zu erklären und mir näher zu bringen. Ich finde, dass Persönliche Assistenz deswegen so wichtig ist, weil Menschen damit frei entscheiden können, wie und wo sie leben wollen und dadurch gesellschaftliche Teilhabe garantiert werden kann.

WAG: Welche konkreten Pläne haben Sie im Bereich Persönliche Assistenz in Österreich für die Zukunft?

Birgit Sandler: Eines der Ziele ist, dass die Persönliche Assistenz im Privatbereich bundeseinheitlich geregelt wird. Da muss man sich genauer anschauen was wer braucht, wie viel wer braucht und, dass es auch bedarfsorientiert sein soll.

WAG: Welches Modell würden Sie hier vorschlagen, damit das realisiert werden kann?

Birgit Sandler: Da verlasse ich mich auf Experten und Expertinnen, die mich beraten werden, damit wir uns das genauer anschauen und danach dann einen Antrag einbringen können.

Eine Frau mit großen Plänen am Weg zur Matura mit Persönlicher Assistenz

Junge Frau mit langen Haaren und Brille, die in einem Rollstuhl sitzt. Sie lächelt.

Was möchte ich einmal werden? In welche Schule soll ich gehen? Fragen, die behinderte Menschen nicht nur nach den eigenen Interessen beantworten können. Barrierefreiheit und die Unterstützung von Lehrenden und Familie sind eine wichtige Voraussetzung für die Wahl der Ausbildung. Wenn Schüler_innen oder Studierende etwa Hilfe am WC oder beim Mitschreiben brauchen kann Persönliche Assistenz unterstützen.

Carolina C. ist 16 Jahre alt. Sie ist Rollstuhlfahrerin. „Nach der Volksschule sollte ich in die Handelsakademie gehen, meinte meine Lehrerin. Meine Mutter setzte sich dafür ein, dass ich Persönliche Assistenz bekomme. Damit hat es funktioniert.“, erzählt die Schülerin. Mehr

Königsberger-Ludwig: Inklusion und Selbstbestimmtes Leben

Die langjährige SPÖ-Behindertensprecherin Ulrike Königsberger-Ludwig spricht mit der WAG über wichtige Fragen der Behindertenpolitik. In ihrer neuen Funktion als niederösterreichische Landesrätin für Gesundheit, Soziales, Kinder und Jugendhilfe hat sie diesen Zuständigkeitsbereich abgegeben. Sie will sich jedoch weiterhin für Inklusion und die Selbstbestimmung behinderter Menschen einsetzen.

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Eine Richtlinie macht Karriere: Von der „Leistungsempfängerin“ zur Steuerzahlerin

Eine blonde kurzhaarige Frau im Rollstuhl sitzt mit einer langhaarigen Fraun mit Brille an einem Schreibtisch. Die Frau mit Brille schreibt in ein Buch.

Die Richtlinie für Persönliche Assistenz am Arbeitsplatz ist vor 15 Jahren in Kraft getreten. Sie macht Erfolgsgeschichten möglich. Wir stellen deshalb unter dem Motto „Eine Richtlinie macht Karriere“ Persönlichkeiten vor, die ihr Leben mit Persönlicher Assistenz am Arbeitsplatz in die Hand genommen haben und ihre Frau und ihren Mann im Arbeitsleben stehen oder sitzen.

Von der „Leistungsempfängerin“ zur Steuerzahlerin

Das tollste an Persönlicher Assistenz ist, dass ich arbeiten kann.“, stellt Katharina Praniess kurz und prägnant fest. Sie arbeitet seit einem Jahr als Beraterin in der WAG – Assistenzgenossenschaft.  Mehr

Martin Habacher wird uns fehlen

Mann im Rollstuhl mit Hut und Brille. Er macht eine einladende Handbewegung, spricht in ein Mikrophon und ist kleinwüchsig.

Martin Habacher ist am 20. Jänner plötzlich verstorben. Er war viele Jahre Kunde und Genossenschafter der WAG.

Martin hat auf humorvolle und kritische Art die Gesellschaft in den Blick genommen. Für die WAG – Assistenzgenossenschaft hat er die Veranstaltung „Persönliche Assistenz Weiterdenken“ moderiert und crossmedial begleitet. Unglaublich, dass ein so aktiver Mensch so plötzlich nicht mehr da ist. Seine YouTube Viedeos halten Erinnerungen wach. Du wirst uns fehlen.

Ein Nachruf ist auf BIZEPS zu lesen.

Arbeiten mit Behinderung

Der Beitrag „Arbeiten mit Persönlicher Assistenz“ zeigt, wie arbeiten mit Unterstützung von Persönlicher Assistenz funktionieren kann. Der Beitrag wurde in  der „Sendung ohne Barrieren“ ausgestrahlt. Am Beispiel der geschäftsführenden Vorständin Jasna Puskaric zeigt er anschaulich, was mit Persönlicher Assistenz möglich ist.

 

Holzinger-Vogtenhuber über Persönliche Assistenz

Die Sozialsprecherin von“Jetzt“ (früher „Liste Pilz“) spricht sich im Interview mit der WAG – Assistenzgenossenschaft dafür aus, dass Menschen mit Behinderungen die gleichen Möglichkeiten haben sollen, wie nichtbehinderte Personen. Persönliche Assistenz sei für die Selbstbestimmung sehr wichtig und fordert die Politik auf, sich dafür einzusetzen. Meint Holzinger-Vogtenhuber.

 

Peer Berater_in gesucht!

Frau sitzt an einem Laptop und arbeitet. Ein Mann steht daneben und hilft bei der Bedienung des Laptops. Text: Berater_in gesucht.

Die WAG – Assistenzgenossenschaft unterstützt behinderte Menschen bei der Organisation von Persönlicher Assistenz, welche ein selbstbestimmtes Leben
ermöglicht. Wir arbeiten nach den Prinzipien der „Selbstbestimmt-Leben- Bewegung“ und suchen als Verstärkung für unser erfolgreiches Team eine_n Peer Berater_in Mehr

Frohe Weihnachten!

Tief verschneite Landschaft: Bäume auf einem Bergrücken.

Das Team der WAG – Assistenzgenossenschaft wünscht frohe Weihnachten und Prosit Neujahr 2019!

Teschl-Hofmeister im Gespräch mit der WAG – Assistenzgenossenschaft

Die Niederösterreichische ÖVP Soziallandesrätin Christiane Teschl-Hofmeister besuchte die WAG – Assistenzgenossenschaft. Nach einem Informationsgespräch war sie für ein kurzes Interview zu ihren Zielen in der Behindertenpolitik bereit. 

Im Interview betont Teschl-Hofmeister, dass sie selbst betroffenen Menschen zuhören möchte, um selbst herauszufinden, „wo der Schuh drückt“, da sie noch recht kurz in ihrem Amt tätig sei. Dass Persönliche Assistenz sehr hilfreich sei, habe sie im Gespräch mit dem Vorstand der WAG – Assistenzgenossenschaft erfahren. Sie werde sich darum bemühen, dass sich die Positionen des Landes Niederösterreich und der WAG – Assistenzgenossenschaft annähern. Sie betont, dass das Land schon viel geleistet habe.  Zum Video