Offener Brief: Richtlinien des Landes Burgenland für die Förderung der Persönlichen Assistenz

Neue Richtlinie für Persönliche Assistenz im Burgenland: Interessensvertretungen fordern Überarbeitung

Am 10. Jänner wurden die neuen Richtlinien für Persönliche Assistenz im Burgenland veröffentlicht. Angekündigt wurde ein Vorreiter-Dokument, das aus einer Zusammenschau aller Bundesländer entstehen sollte.  Nun liegt eine Richtlinie mit formalen Fehlern vor, die Verbesserungen, jedoch auch viele Hürden für Assistenznehmer_innen bringt.

Positiv an der neuen Richtlinie ist, dass auch junge Menschen mit Behinderungen bereits ab dem 14. Lebensjahr Persönliche Assistenz in Anspruch nehmen können. Weiters wird niemand aufgrund der Art der Behinderung ausgeschlossen. Leider ist das Stundenausmaß gering, ganze Lebensbereiche werden ausgespart und gestaffelte Stundensätze benachteiligen Menschen mit hohem Assistenzbedarf. Deshalb fordern Interessensvertretungen mit einem offenen Brief Soziallandesrat Illedits auf die Richtlinie zu überarbeiten. Damit behinderte Menschen im Burgenland zukünftig selbstbestimmt in den eigenen vier Wänden möglich wird.

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Frohe Weihnachten!

Christkind im Rollstuhl mit Persönlicher Assistenz vor dem Christbaum. Der Persönliche Assistent hält ein Päckchen in der Hand.  Das Christkind zeigt auf einen Platz unter dem Christbaum. Dort liegen schon einige Päckchen.

Die WAG – Assistenzgenossenschaft wünschen erholsame Tage,  Frohe Weihnachten und ein Gutes Neues Jahr 2020!

Bitte beachten Sie, dass unser Büro am 31. Dezember geschlossen ist.

Ab dem 2. Jänner 2020 stehen wir Ihnen wie gewohnt zur Verfügung!

Grafik: Christkind im Rollstuhl mit Persönlicher Assistenz vor dem Christbaum. Der Persönliche Assistent hält ein Päckchen in der Hand.  Das Christkind zeigt auf einen Platz unter dem Christbaum. Dort liegen schon einige Päckchen.

Niederösterreich: Durchrechnungszeitraum verlängert

Frau mit mittellangen Haaren und Brille sitzt an einem Schreibtisch. 2 andere Frauen sind von hinten zu sehen. Die Frau trägt eine Rote Jacke.

Ab 1. Jänner 2020 können Assistenznehmer_innen in Niederösterreich ihre bewilligten Assistenzstunden flexibler nutzen. „Damit möchten wir behinderten Menschen mehr Selbstbestimmung ermöglichen und verstärkt auf deren Bedürfnisse reagieren“, erklärt Sozial-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister. Bisher konnten unverbrauchte Stunden des bewilligten Zeitkontingentes pro Monat der Assistenznehmer_innen nicht weiterverwendet werden. Mehr

Bezahltes Praktikum im Bereich Beratung

Beratungssituation: Ein Mann und eine Frau im Rollstuhl sitzen sich an einem Schreibtisch gegenüber. Ein Computerbildschirm und Folder sind zu sehen

Die WAG Assistenzgenossenschaft unterstützt behinderte Menschen bei der Organisation von Persönlicher Assistenz, welche ein selbstbestimmtes Leben ermöglicht. Wir arbeiten nach den Prinzipien der „Selbstbestimmt-Leben-Bewegung“ und suchen als Verstärkung für unser erfolgreiches Team

eine_n Praktikant_in für 6 Monate mit Übernahmeoption

  • Beginn ab Mitte Oktober 2019
  • Arbeitsausmaß: für 20 Wochenstunden
  • Arbeitsort: 1030, Modecenterstr. 14

Dieses Inserat richtet sich ausschließlich an Menschen mit Behinderungen. Mehr

Nationalrat beschließt Aufwertung Persönlicher Assistenz

Blick in den Sitzungssaal des Parlaments

Heute wurde in einer Sondersitzung der auf Initiative der WAG – Assistenzgenossenschaft und von Daniela Holzinger / JETZT eingebrachte Entschließungsantrag zur Aufwertung von Persönlicher Assistenz beschlossen. 

„Der einstimmige Beschluss ist ein positives Signal und ein wichtiger erster Schritt in Richtung einer bundesweit einheitlichen Regelung. Nun gilt es den Antrag umzusetzen. Die WAG wird sich dafür einsetzen, dass dieser auch nach den Nationalratswahlen nicht in Vergessenheit gerät.“, so Christoph Dirnbacher, geschäftsführender Vorstand der WAG – Assistenzgenossenschaft. Mehr

Bundeseinheitliche Persönliche Assistenz endlich gesetzlich verankern! – Behinderte Menschen brauchen bedarfsgerechte Regelung

Drogerie: Eine Frau hält einem Mann im Rollstuhl mit Blindenschleifeein Parfum hin. Sie scheint ihm etwas zu erklären.

WAG – Assistenzgenossenschaft fordert den Nationalrat auf, behinderten Menschen ein selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen und sich für die Aufwertung von Persönlicher Assistenz einzusetzen.

Der Wohnort entscheidet

In Österreich ist Persönliche Assistenz Ländersache. Ob und wieviel eine behinderte Person Anspruch auf Persönliche Assistenz hat, hängt davon ab, in welchem Bundesland sie wohnt. Derzeit bekommen Menschen, die 24 Stunden täglich Persönliche Assistenz brauchen, in einem Bundesland 40 Stunden pro Monat, aber in keinem Bundesland den tatsächlichen Bedarf finanziert. D.h., die Familie muss einspringen oder sie müssen in ein Pflegeheim. 

Wir fordern:

  • Rechtsanspruch auf Persönliche Assistenz
  • bundesweit einheitliche Regelung von Persönlicher Assistenz
  • bedarfsgerechte Finanzierung mit fairen Gehältern für Persönliche Assistent_innen
  • Persönliche Assistenz unabhängig von der Art der Behinderung
  • einkommens- und vermögensunabhängige Finanzierung

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Burgenland: Neue Regelung für Persönliche Assistenz

Im Burgenland soll ein neues Sozialhilfegesetz beschlossen werden. Darin wird auch Persönliche Assistenz neu geregelt. Soziallandesrat Illedits spricht im Zuge eines Fachgespräches mit der WAG – Assistenzgenossenschaft über die neue Richtlinie zur Persönlichen Assistenz.

Das neue Sozialhilfegesetz soll im September beschlossen werden und im Oktober in Kraft treten. Mehr

Burgenland: Regina Petrik im Gespräch

Bei einem Treffen mit Regina Petrik in Eisenstadt sprach sich die Sprecherin der Grünen im Burgenland für eine neue Regelung für Persönliche Assistenz aus. https://youtu.be/BOVOsNJjNVU

Mit PAA in die Forschung

Kristof Meixner arbeitet seit 2018 als Projektassistent, Doktorand und Forscher am „Christian Doppler Labor für die Verbesserung von Sicherheit und Qualität in Produktionssystemen“. Er schloss das Masterstudium Wirtschaftsinformatik ab und war als Tutor und Software Entwickler tätig.

Nachdem Kristof Meixner seine Behinderung erworben hatte und seither auf den Rollstuhl angewiesen ist, war es sein Wunsch das Studium abzuschließen. Da er im Burgenland wohnt, war die Unterstützung durch Tutoren der TU Wien für Studierende mit Behinderung nicht ausreichend. Diese konnten nur Hilfe am Campus anbieten. Mehr

Leiterin der Beratung gewinnt STANDARD-Stipendium

Der STANDARD unterstützt angehende Führungskräfte mit einem Stipendium für den Lehrgang General Management an der TU Wien. Marina Donke, Leiterin des Beratungsteams in der WAG – Assistenzgenossenschaft konnte die Jury von sich überzeugen.

Sie arbeitet seit 2014 in der WAG und leitet seit 2017 das Berater_innen-Team. Sie wird sich im Zuge des MBA-Studiums juristische und wirtschaftliche Kenntnisse sowie Grundzüge der Mitarbeiterführung aneignen. Hier finden Sie den Artikel des STANDARD zum Download als PDF: 2019-06-08_Karrieren_Standard_Seite_7.

Die WAG gratuliert.