Frohe Ostern!

Weiße kleine Blumen mit grünen Blättern und braunem Laub.

Die WAG – Assistenzgenossenschaft wünsch erholsame Feiertage und Frohe Ostern!

Plötzlicher Abschied

Mann mit Hut und Sonnenbrille. Hinter ihm sind Berge zu sehen.

Andreas Kardinal ist am 9. April plötzlich durch eine schwere Krankheit im Alter von 36 Jahren verstorben.

Andi war ein langjähriger und engagierter Kollege, Mitarbeiter und Freund. Er hatte ein sehr feines Gespür für Menschen, wollte immer Wissen wie es uns geht und ging mit Humor durchs Leben.

Seit 2013 gehörte Andi zum Team. Er arbeitete in der Assistenzkoordination, kümmerte sich um unser Bereitschaftsteam, war Teil unseres Betriebsrates und beriet immer gerne auf diversen Messen.

Musik, Film und Astronomie zählten zu seinen Hobbies. Auf so manchen Konzerten und Parties war er anzutreffen, und niemals versäumte er das Football Superbowl-Finale.

Lieber Andi, wir werden dich in unserem Team vermissen, du wirst uns mit deinem Einsatz und als Freund fehlen.

In deinem Sinne werden wir mit Freude an die Zeit mit dir zurückdenken und mit Lebenskraft und Energie in die Zukunft blicken.

Wir können es nicht glauben, dass du verstorben bist. Ein Satz von Cicero soll für dein Leben stehen „Das Bewusstsein eines erfüllten Lebens und die Erinnerung an viele gute Stunden sind das größte Glück auf Erden.“

Das Team der WAG drückt allen Angehörigen und Freunden ihre Anteilnahme aus.

Wir vermissen dich jetzt schon!

WAG zu Besuch bei der Niederösterreichischen Landeshauptfrau

Gruppenfoto: 3 Rollstuhlfahrerinnen und 1 Rollstuhlfahrer, dahinter stehen 2 Frauen.

Der WAG – Assistenzgenossenschaft ist es gelungen, einen persönlichen Gesprächstermin mit Landeshauptfrau Mikl-Leitner zu bekommen. „Uns ist es sehr wichtig, Politische Entscheidungsträger für das Unterstützungsmodell der Persönlichen Assistenz zu gewinnen. Wir wollten deshalb Frau Landeshauptfrau Mikl-Leitner über die aktuelle Situation für Assistenznehmer_innen in NÖ informieren. Mehr

Der eigene Chef sein mit Persönlicher Assistenz

Lächelnder Mann mit schwarzer Brille

Eduard Holubarz betreibt seit 1994 eine Trafik. Es war immer schon sein Wunsch, selbständig und damit sein eigener Chef zu sein. Viele Jahre führte er die Trafik gemeinsam mit seiner Frau. Da er bei etlichen Tätigkeiten Unterstützung braucht. Seit 9 Jahren nutzt der Trafikant Persönliche Assistenz am Arbeitsplatz (PAA). Seither kann er als blinder Mensch selbständig das Geschäft führen. Seine Frau geht beruflich andere Wege. Jetzt ist Geschäft wirklich nur noch Geschäft. Zu seinen umfangreichen Aufgaben gehören Einkauf, Buchhaltung, Kontrolle, Personalwesen, Bestellungen, Verhandlungen, u.v.m. Mehr

Blick hinter die Kulissen am Ball für die Buntheit der Gesellschaft

Die WAG – Assistenzgenossenschaft ist Partnerin des Diversity Balls. Wir finden es wichtig, ein Zeichen für die Vielfalt zu setzen. Wir verlosen 2 x 2 Karten für den Ball auf Facebook.

Wir haben mit Monika Haider, Ballmutter des Diversity Balls und Geschäftsführerin von Equalizent, Veranstalterin des Balls gesprochen.

WAG: Was macht den Diversityball besonders und besuchenswert?

Monika Haider: Der Diversity Ball presented by T-Mobile ist der am barrierefreieste Ball in Wien. Es treffen nicht nur Wiener Balltradition und moderne Partykultur aufeinander, sondern wir setzen ein Zeichen für die Buntheit unserer Gesellschaft! Alle Menschen unabhängig von Geschlecht, Alter, sexueller Orientierung, Behinderung, Herkunft oder Religion feiern zusammen! Mit unserem diesjährigen Motto Maskerade bitten wir alle Gäste ihre Einzigartigkeit mit einer Maske zu unterstreichen. Mehr

Im Gespräch mit Birgit Sandler

Gruppenfoto, vorne 1 Mann und eine Frau im Rollstuhl. Dahinter stehen 2 Frauen und ein Mann mit schwarzer Brille.

Mit Birgit Sandler, Behindertensprecherin der SPÖ, konnten wir eine weitere wichtige politische Vertreterin fürMenschen mit Behinderungen für ein Expert_innen-Gespräch in der WAG gewinnen.

Erfahrungen und Fakten zum Thema Persönliche Assistenz wurden ausgetauscht und Birgit Sandler ist überzeugt, dass Persönliche Assistenz für die Selbstbestimmung behinderter Menschen wesentlich ist. Sie hat sich in einem kurzen Statement dafür ausgesprochen, dass auch Persönliche Assistenz außerhalb der Arbeit bundesweit einheitlich geregelt werden soll. Zum Video

Gespräch zum Nachlesen

Mehr

Eine Frau mit großen Plänen am Weg zur Matura mit Persönlicher Assistenz

Junge Frau mit langen Haaren und Brille, die in einem Rollstuhl sitzt. Sie lächelt.

Was möchte ich einmal werden? In welche Schule soll ich gehen? Fragen, die behinderte Menschen nicht nur nach den eigenen Interessen beantworten können. Barrierefreiheit und die Unterstützung von Lehrenden und Familie sind eine wichtige Voraussetzung für die Wahl der Ausbildung. Wenn Schüler_innen oder Studierende etwa Hilfe am WC oder beim Mitschreiben brauchen kann Persönliche Assistenz unterstützen.

Carolina C. ist 16 Jahre alt. Sie ist Rollstuhlfahrerin. „Nach der Volksschule sollte ich in die Handelsakademie gehen, meinte meine Lehrerin. Meine Mutter setzte sich dafür ein, dass ich Persönliche Assistenz bekomme. Damit hat es funktioniert.“, erzählt die Schülerin. Mehr

Königsberger-Ludwig: Inklusion und Selbstbestimmtes Leben

Die langjährige SPÖ-Behindertensprecherin Ulrike Königsberger-Ludwig spricht mit der WAG über wichtige Fragen der Behindertenpolitik. In ihrer neuen Funktion als niederösterreichische Landesrätin für Gesundheit, Soziales, Kinder und Jugendhilfe hat sie diesen Zuständigkeitsbereich abgegeben. Sie will sich jedoch weiterhin für Inklusion und die Selbstbestimmung behinderter Menschen einsetzen.

zum Video

Eine Richtlinie macht Karriere: Von der „Leistungsempfängerin“ zur Steuerzahlerin

Eine blonde kurzhaarige Frau im Rollstuhl sitzt mit einer langhaarigen Fraun mit Brille an einem Schreibtisch. Die Frau mit Brille schreibt in ein Buch.

Die Richtlinie für Persönliche Assistenz am Arbeitsplatz ist vor 15 Jahren in Kraft getreten. Sie macht Erfolgsgeschichten möglich. Wir stellen deshalb unter dem Motto „Eine Richtlinie macht Karriere“ Persönlichkeiten vor, die ihr Leben mit Persönlicher Assistenz am Arbeitsplatz in die Hand genommen haben und ihre Frau und ihren Mann im Arbeitsleben stehen oder sitzen.

Von der „Leistungsempfängerin“ zur Steuerzahlerin

Das tollste an Persönlicher Assistenz ist, dass ich arbeiten kann.“, stellt Katharina Praniess kurz und prägnant fest. Sie arbeitet seit einem Jahr als Beraterin in der WAG – Assistenzgenossenschaft.  Mehr

Martin Habacher wird uns fehlen

Mann im Rollstuhl mit Hut und Brille. Er macht eine einladende Handbewegung, spricht in ein Mikrophon und ist kleinwüchsig.

Martin Habacher ist am 20. Jänner plötzlich verstorben. Er war viele Jahre Kunde und Genossenschafter der WAG.

Martin hat auf humorvolle und kritische Art die Gesellschaft in den Blick genommen. Für die WAG – Assistenzgenossenschaft hat er die Veranstaltung „Persönliche Assistenz Weiterdenken“ moderiert und crossmedial begleitet. Unglaublich, dass ein so aktiver Mensch so plötzlich nicht mehr da ist. Seine YouTube Viedeos halten Erinnerungen wach. Du wirst uns fehlen.

Ein Nachruf ist auf BIZEPS zu lesen.