Bundeseinheitliche Persönliche Assistenz endlich gesetzlich verankern! – Behinderte Menschen brauchen bedarfsgerechte Regelung

Drogerie: Eine Frau hält einem Mann im Rollstuhl mit Blindenschleifeein Parfum hin. Sie scheint ihm etwas zu erklären.

WAG – Assistenzgenossenschaft fordert den Nationalrat auf, behinderten Menschen ein selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen und sich für die Aufwertung von Persönlicher Assistenz einzusetzen.

Der Wohnort entscheidet

In Österreich ist Persönliche Assistenz Ländersache. Ob und wieviel eine behinderte Person Anspruch auf Persönliche Assistenz hat, hängt davon ab, in welchem Bundesland sie wohnt. Derzeit bekommen Menschen, die 24 Stunden täglich Persönliche Assistenz brauchen, in einem Bundesland 40 Stunden pro Monat, aber in keinem Bundesland den tatsächlichen Bedarf finanziert. D.h., die Familie muss einspringen oder sie müssen in ein Pflegeheim. 

Wir fordern:

  • Rechtsanspruch auf Persönliche Assistenz
  • bundesweit einheitliche Regelung von Persönlicher Assistenz
  • bedarfsgerechte Finanzierung mit fairen Gehältern für Persönliche Assistent_innen
  • Persönliche Assistenz unabhängig von der Art der Behinderung
  • einkommens- und vermögensunabhängige Finanzierung

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