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Start für Chancengleichheitsgesetz im Burgenland

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©Gerald Altmann / pixabay.com

WAG Assistenzgenossenschaft begrüßt erste Schritte zu neuem Chancengleichheitsgesetz im Burgenland

Soziallandesrat Leonhard Schneemann startet einen partizipativen Prozess mit Interessensvertretungen und Expert_innen für ein Chancengleichheitsgesetz im Burgenland.

„Es freut uns sehr, dass wir als Expertin für Persönliche Assistenz und selbstbestimmtes Leben in die Entwicklung dieses Gesetzes eingebunden werden“, meint Jasna Puskaric, geschäftsführende Vorständin der WAG Assistenzgenossenschaft. „Wir erwarten uns von neuen Chancengleichheitsgesetz einen umfassenden Rahmen, der sicherstellt, dass die UN-Behindertenrechtskonvention nach und nach umgesetzt wird. Das kann nur funktionieren, wenn Menschen mit Behinderungen langfristig in den politischen Diskurs als Partner_innen auf Augenhöhe agieren können.“, erklärt die Vorständin. 

Die UN-Behindertenrechtskonvention, Partizipation und die Sicherstellung eines selbstbestimmten Lebens für Menschen mit Behinderungen sind wichtige Aspekte bei der Gesetzwerdung. Persönliche Assistenz macht für viele Menschen erst ein selbstbestimmtes Leben möglich. Deshalb braucht es daneben eine Überarbeitung der Richtlinie für Persönliche Assistenz im Burgenland.

„Es ist ein positives Zeichen, dass die Burgenländische Landesregierung den Auftrag für ein neues Chancengleichheitsgesetz ernst nimmt. Es gibt Potential für ein richtungsweisendes Gesetz.“, schließt Puskaric.