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Mit PAA in die Forschung

Kristof Meixner arbeitet seit 2018 als Projektassistent, Doktorand und Forscher am „Christian Doppler Labor für die Verbesserung von Sicherheit und Qualität in Produktionssystemen“. Er schloss das Masterstudium Wirtschaftsinformatik ab und war als Tutor und Software Entwickler tätig.

Nachdem Kristof Meixner seine Behinderung erworben hatte und seither auf den Rollstuhl angewiesen ist, war es sein Wunsch das Studium abzuschließen. Da er im Burgenland wohnt, war die Unterstützung durch Tutoren der TU Wien für Studierende mit Behinderung nicht ausreichend. Diese konnten nur Hilfe am Campus anbieten.

Flexibel durch den Arbeitsalltag

„Durch eine Freundin wurde ich auf die Möglichkeit der PAA für mein Studium und in weiterer Folge für die Arbeit aufmerksam. Die Persönlichen Assistent_innen begleiten mich auch am Arbeitsweg, was für mich eine Voraussetzung ist, um die Arbeit zu erreichen.“, erzählt der TU-Absolvent. Wechselnde Arbeitszeiten, Arbeitsorte und Dienstreisen sind für ihn Arbeitsalltag und wären ohne Persönliche Assistenz am Arbeitsplatz nicht zu bewältigen. PAA erlaubt es ihm, sich selbstständig zu bewegen und sich zu organisieren. Das schafft Unabhängigkeit und Flexibilität.  Sicherheit im Notfall bringen Vertretungsassistent_innen, der WAG.

Herausforderungen

Der Einstieg in das Leben mit Persönlicher Assistenz war herausfordernd. Der Wirtschaftsinformatiker musste lernen, sich auf neue Personen einzustellen, Wünsche und Bedürfnisse zu formulieren und auch den neu erworbenen, größeren Aktionsradius zu nutzen.

Burgenland braucht PA für den restlichen Alltag

„PAA hat es mir ermöglicht in meiner Arbeit unabhängig und erfolgreich zu sein. Da ich im Burgenland wohne, wo keine Persönliche Assistenz außerhalb der Arbeit möglich ist, fehlt mir diese ganz besonders in privaten Bereich. Ich würde Persönliche Assistenz benötigen, um Ausgleich zu meiner geistigen Arbeit zu finden und um Zeiten zu überbrücken in denen es schwer ist Unterstützung zu organisieren.“, stellt Meixner fest.

Erfolgreich mit PAA

Kristof Meixner ist es mit PAA gelungen, sichtbar zu machen, dass Menschen mit Behinderung mit unabhängiger Hilfe ein wertvoller Teil der Arbeitsgemeinschaft und Gesellschaft sein können. Ganz persönlich ist für ihn das Beste an PAA, dass er seiner Arbeit nachgehen und an internationalen Konferenzen teilnehmen kann.