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Wien braucht Reformen für Persönliche Assistenz

Unter dem Motto „Persönliche Assistenz JETZT!“ macht eine Gruppe behinderter Menschen in Wien auf die verschärfte Lage von Menschen aufmerksam, die auf Persönliche Assistenz angewiesen sind. Martin Habacher zeigt in einem Video, was es heißt, mit weniger Persönlicher Assistenz leben zu müssen.

Die Kosten für Persönliche Assistenz steigen. Doch seit 2008 hat die Stadt Wien die Förderung für Assistenzstunden nicht angehoben. Für behinderte Menschen bedeutet das einen Verlust an Lebensqualität. Konkret heißt mit weniger Assistenzstunden auszukommen z.B. nicht aufs WC gehen zu können. Das führt in weiterer Folge dazu, dass Menschen ins Heim ziehen oder wieder bei den Eltern leben müssen. Arbeiten gehen oder Freunde Treffen wird zu einer Luxusangelegenheit. Die Negativspirale dreht sich weiter: Weniger Einkommen, weniger Teilhabe am gesellschaftlichen Leben, mehr Abhängigkeit und Isolation.

Die WAG Assistenzgenossenschaft möchte darauf aufmerksam machen, dass Persönliche Assistenz in Wien Reformen und mehr finanzielle Mittel braucht, damit behinderte Menschen weiterhin selbstbestimmt Leben können. Unterstützen Sie die Gruppe „Persönliche Assistenz JETZT!“ und zeigen Sie anderen Menschen mit diesem Video, was es heißt, wenn Persönliche Assistenz nicht mehr leistbar ist.

Die WAG Assistenzgenossenschaft fordert eine bundesweite, einheitliche und einkommensunabhängige Regelung für Persönliche Assistenz, die alle Menschen mit Behinderungen einschließt.