WAG Nachrichten

Mitarbeiter_innen vorgestellt: Beraterin mit Leib und Seele

Sandra Mader

Heute im Porträt: Sandra Mader

Sandra Mader arbeitet seit Februar 2011 als Peer-Beraterin bei der WAG Assistenzgenossenschaft in Wien. „An meiner Arbeit mag ich, dass ich im direkten Kontakt mit Menschen stehe und diese mir Einblicke in ihr Leben gewähren, die nicht selbstverständlich sind.“. erzählt sie von sich. Durch diesen Persönlichen Kontakt ist und bleibt für sie fortwährend spürbar wie wichtig und gut das Angebot der Persönlichen Assistenz im Alltag ist.

Einen Einblick in ihre Arbeit gewährt sie durch die Sichtweise von Persönlicher Assistenz aus der Perspektive einer Beraterin. Sie macht deutlich, dass Beratungstätigkeit höchste Managementfähigkeiten, lösungsorientiertes Denken und Flexibilität in den Aufgaben fordert. Denn auftretende Schwierigkeiten müssen schnell gelöst werden. Gleichzeitig weist sie darauf hin, dass das so sehr gewünschte selbstbestimmte und unabhängige Leben der Kund_innen dennoch von vielen Faktoren abhängt. So sind z.B.: finanzielle Mittel, zeitliche Flexibilität des eigenen Assistenzteams und die benötigte Vielseitigkeit im Team, ausschlaggebend, dass die eigenen Bedürfnisse, Wünsche, Träume und Vorstellungen auch wirklich umgesetzt werden können.

Persönliche Assistenz: Gewinn von Freiheit und Lebenszeit

Persönliche Assistenz stellt für Sandra Mader die Möglichkeit dar, das Leben in all seinen Facetten voll auszukosten, da die eigene Einschränkung  eine untergeordnete Rolle spielt. Somit ist Persönliche Assistenz ein Gewinn von Freiheit und Lebenszeit in Kombination mit einer Minimierung der Abhängigkeit. Denn auch Persönliche Assistenz bedeutet Abhängigkeit von Persönlichen Assistent_innen.

Sandra Mader bereitet es Freude sich in den Dienst ihrer Kund_innen zu stellen. Während dieser Zeit hat sie nur ein Ohr für die Lebenssituationen ihrer Kund_innen. Sie ist darauf bedacht, die eigene Meinung zurückzuhalten und wirklich jeder Idee, jedem Wunsch und jeder möglichen Lösung Raum zur Entwicklung zu geben.

Ihre Grundsätze sind Ehrlichkeit, Offenheit, sowie keine Angst vor Fehlern, denn nur durch Fehler lernt man ganz getreu ihrem Lebensmotto: „Don’t worry, be happy! – Das Leben ist viel zu kurz um traurig zu sein.“