Abrechnung NEU

Wir möchten unsere KundInnen daran erinnern, dass die WAG von der Abrechnung per Honorarnote und Stundenliste zu einem digitalen System umgestiegen ist. Den Link zur neuen Datenbank finden Sie in der Rubrik "Links" unter "Stundenabrechnung der WAG".

Angebot der WAG für KundInnen

Die WAG organisiert Persönliche Assistenz für behinderte Menschen, die unabhängig von Einrichtungen und ihren Ursprungsfamilien selbstbestimmt leben wollen.

Dabei unterstützt und begleitet die WAG bei den erforderlichen Kompetenzen der KundInnen wie z.B. Personalsuche und -auswahl, Assistenzplanerstellung und Anleitung. Ein wesentlicher Teil der Dienstleistung ist die intensive, begleitende Beratung rund um Persönliche Assistenz. Um die Kompetenzen zu erweitern und vertiefen werden Fortbildungen für die KundInnen organisiert sowie regelmäßige Peer-Groups angeboten.

Damit ist es Menschen mit Behinderung moeglich, gleichberechtigt und selbstbestimmt am Leben teilzunehmen und so zu leben wie alle anderen auch.

Die WAG Assistenzgenossenschaft übernimmt als Arbeitgeber

  • zeit- und energieintesive Tätigkeiten wie Lohnverrechnung,
  • arbeitnehmerInnenrechtliche Belange und
  • Kranken- und Urlaubsvertretung
  • Abrechnung mit den Kostenträgern

    Kunden und Kundinnen übernehmen in der Rolle der AuftraggeberInnen selbst soviel an Kompetenzen wie sie es wollen und können.

    In der Beratung können KundInnen Teile der erforderlichen Kompetenzen der WAG übertragen. Ganz im Sinne: „Man muss nicht alles selber machen (können), aber es MUSS die Möglichkeit geben, selbst zu bestimmen, was man wie will. D.h. wer, wann, wo und wie für einen arbeitet.

    Die WAG arbeitet nach der Peer-Counseling-Methode. Das bedeutet es arbeiten ausschließlich behinderte Mitarbeiterinnen in der Beratung, für die Fortbildungsangebote werden ausschließlich behinderte ExpertInnen als Vortragende gewonnen.

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    Serviceleistungen für KundInnen

  • Abklärung der Erwartungen der KundInnen an die Assistenzgenossenschaft. Aufzeigen der Möglichkeiten sowie der Anforderungen an die KundInnen.
  • Information über Kostenübernahme durch Kostenträger
  • Gemeinsames Erarbeiten des Individuellen Hilfebedarfes, wobei die individuelle persönliche Lebenssituation der KundInnen Ausgangspunkt ist.
  • Abklären der gemeinsamen Vorgehensweise
  • Gemeinsames Abklären der Anforderungen an die Persönlichen AssistentInnen und die benötigten Zeiten
  • Hilfe und Unterstützung bei der Suche nach AssistentInnen z.B. durch gemeinsames Verfassen von Stellenangeboten, durch Anwesenheit einer(s) Mitarbeiterin(s) bei den Vorstellungsgesprächen und Beratung bezüglich der Entscheidung über Einstellungen von Persönlichen AssistentInnen etc.
  • gemeinsames Organisieren eines AssistentInnenteams rund um die KundInnen nach den individuellen Bedürfnissen
  • Abschluss von Leistungsvereinbarungen zwischen WAG und KundInnen sowie Dienstverträgen zwischen WAG und Persönlichen AssistentInnen.
  • Hilfe und Unterstützung bei der Assistenzplanerstellung
  • Hilfe und Unterstützung bei der Einschulung der Persönlichen AssistentInnen
  • Organisieren von Vertretungsdiensten bei Urlaub oder Krankheit der Persönlichen AssistentInnen
  • Moderierte Teamgespräche mit den KundInnen und ihren Persönlichen AssistentInnen
  • Fortbildungsreihe "Managen will gelernt sein"
  • Begleitende Beratung und Reflexion
  • Angebot von Fortbildungen für KundInnen, z.B. Auftreten als ArbeitgerIn, Konfliktmanagement, Umgang mit Nähe und Distanz.
  • Reflexionsgruppen für KundInnen
  • Übernahme zeit- und energieintensiver Tätigkeiten wie Gehaltsverrechnung, arbeitnehmerrechtliche Belange etc.
  • Abrechnung der Leistungen mit den jeweiligen Kostenträger

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    Wie komme ich zur Persönlichen Assistenz?

    Die WAG berät und unterstützt behinderte Menschen, die im Alltag Hilfen brauchen und mit Persönlicher Assistenz selbstbestimmt und eigenverantwortlich leben wollen.

    Sie sind bei uns richtig, wenn Sie

  • durch Persönliche Assistenz, insbesondere durch Persönliche Assistenz am Arbeitsplatz (PAA), einer beruflichen Tätigkeit oder einer Berufsausbildung nachgehen bzw. die Qualität ihrer Arbeit steigern können

  • im Leben mit Persönlicher Assistenz eine Möglichkeit sehen, nicht mehr im Heim, sondern in der eigenen Wohnung zu leben

  • derzeit in ihren Familien betreut werden und von ihren Angehörigen mittels Persönlicher Assistenz (schrittweise) unabhängig werden wollen

  • derzeit Betreuung durch soziale Dienste erfahren, und durch diese Dienste ihre Bedürfnisse in Quantität und Qualität nicht befriedigt sehen

  • schon jetzt mit Persönlicher Assistenz leben und das Service der WAG wollen.

    Vor der Dienstleistung der Persönlichen Assistenz bietet die WAG ausführliche Beratungsgespräche, um Erwartungen zu klären und den individuellen Assistenzbedarf zu erarbeiten. Danach können bei den zuständigen Behörden Anträge gestellt werden.

    Für den Lebensbereich Arbeit und Berufsausbildung sind für die Finanzierung die Landesstellen des Bundessozialamtes zuständig. Für alle anderen Lebensbereiche das jeweilige Bundesland.

    Die WAG Assistenzgenossenschaft koordiniert die regelmäßig stattfindenden Assistenzkonferenzen. In der Assistenzkonferenz wird über das Ausmaß an Persönlicher Assistenz am Arbeitsplatz (PAA) von behinderten Menschen entschieden.

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    Pflegegeldergänzungsleistung (PGE) für Persönliche Assistenz

    Wir beraten sie gerne in einem persönlichen Gespräch in der WAG über die notwendigen Schritte und begleiten Sie bei der Assistenzbedarfsermittlung und Formulierung ihres persönlichen Antrages. Wenn Sie dies möchten, vereinbaren Sie rasch einen Termin, rufen sie uns unter 798 53 55 an oder senden sie uns ein mail an mailto:office@wag.or.at

    In den letzten Jahren gab es viele Etappenschritte in Sachen Persönliche Assistenz.

    Persönliche Assistenz für den Lebensbereich Arbeit und Berufsausbildung ist seit 2004 über die Richtlinie PAA österreichweit geregelt und wird vom Bund finanziert.

    Für die Kosten der anderen Lebensbereiche müssen die einzelnen Bundesländer aufkommen. Bisher gibt es sehr unterschiedliche Regelungen von Bundesland zu Bundesland.

    In Wien ging mit Ende März 08 ein zweijähriger Modellversuch für 21 Personen zu Ende, auch die pauschalierte Direktleistung, die so genannte EAMP, die viele behinderte Menschen vom FSW für Hilfe im Alltag erhalten, lief Ende März 08 aus.

    Seit April 2008 gibt es in Wien die Leistung für Persönliche Assistenz:

    DIE PFLEGEGELDERGÄNZUNGSLEISTUNG (PGE)

    Aktuelle Informationen über

  • die PGE
  • die Vorraussetzungen
  • die Förderung und die Kosten sowie
  • die Antragstellung

    finden Sie auf der Web-Site des FSW:
    http://behinderung.fsw.at/unterstuetzung_im_alltag/pflegegeldergaenzungsleistung.html

    Grundlage für die Gewährung der Pflegegeldergänzungsleistung (PGE) ist die Selbsteinschätzung des Assistenzbedarfs und die Formulierung einer Zielbeschreibung durch den/die AntragstellerIn. Ein eigenes Formular des FSW für die Selbsteinschätzung befindet sich ebenfalls auf:

    http://behinderung.fsw.at/unterstuetzung_im_alltag/pflegegeldergaenzungsleistung.html

    Es wird empfohlen, die Selbsteinschätzung mit einer Beratungsstelle auszufüllen. Wir unterstützen Sie bei der Ermittlung Ihres Assistenzbedarfs, der Antragsstellung und können Sie, wenn Sie das möchten, auch zur Begutachtung beim FSW begleiten.

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    Dateien zum Download

    Dienstplan Vordruck
    Mithilfe dieser Datei können Sie monatliche Dienstpläne schreiben.

    Stundenliste Noe 2010 mit Formeln
    Das ist ein Excel-Formular, das für die Abrechnung der Stunden in der WAG Assistenzgenossenschaft Wien verpflichtend zu verwenden ist. Es besteht aus mehreren Spalten, in denen die geleisteten Assistenzstunden entsprechend den Abrechnungsbereichen eingetragen werden müssen. Das Formular rechnet die Summen selbst. Achtung: Diese Liste ist die Basis für die Abrechnung. Für jede/n KundIn ist monatlich eine eigene Stundenliste zu führen, welche spätestens am 2. des Folgemonats unterschrieben der WAG Wien (!!) zu übermitteln ist.


  • Ein vom Bundessozialamt/Landesstelle Wien gefördertes Projekt aus Mitteln der Beschäftigungsoffensive der österreichischen Bundesregierung und aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds.

    Bundessozialamt Landesstelle Wien   esf - Europäischer Sozialfonds